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Garagenboden ohne Beschichten
Ein Garagenboden ohne Beschichtung besteht aus PVC-Klickfliesen, die lose auf Beton, Estrich oder alten Fliesen liegen. Nichts wird geschliffen, gestrichen oder getrocknet, die Garage ist nach dem Verlegen sofort wieder nutzbar, und beim Auszug wird der Boden aufgenommen und mitgenommen.
Was eine Beschichtung verlangt
Eine Beschichtung aus Epoxidharz oder Polyurethan ist eine dünne Schicht, die auf dem Beton haften muss. Damit sie hält, wird der Untergrund geschliffen oder gestrahlt, entstaubt und getrocknet, Risse und Löcher werden vorher verschlossen, alte Ölflecken müssen heraus. Wo das nicht gelingt, löst sich die Schicht später genau an diesen Stellen.
Gestrichen oder gerollt wird in mehreren Gängen, und zwischen den Gängen wie nach dem letzten wird gewartet, bis die Schicht ausgehärtet ist. In dieser Zeit steht das Auto draußen. Was am Ende auf dem Boden liegt, ist mit ihm verbunden. Wer die Garage verkauft oder auszieht, lässt die Beschichtung zurück, und Ausbesserungen bleiben meist sichtbar.
Was Klickfliesen anders machen
WerkFloor-Platten aus PVC-Recyclingmaterial liegen lose auf dem vorhandenen Boden. Sie haften nicht am Untergrund, sondern halten sich gegenseitig über die Klick-Verbindung. Deshalb darf der Boden darunter Risse haben, kleinere Schadstellen und Unebenheiten werden punktuell ausgebessert, Schleifen und Grundieren entfallen.
Verlegt wird von einer Wand aus, Reihe für Reihe, Randplatten werden zugeschnitten. Es gibt keine Trocknungszeit, die fertige Fläche ist sofort wieder nutzbar. Eine beschädigte Platte wird einzeln getauscht, beim Umzug wird der ganze Boden aufgenommen und in der nächsten Garage wieder verlegt.
Die Platten sind beständig gegen Öle, Säuren und Laugen, geprüft über 72 Stunden, mit Rutschhemmung R11 auch mit nassen Reifen griffig und für Fußbodenheizung geeignet. Sie tragen je nach System 6 bis 15 mm auf, Klick und Puzzle messen 490 × 490 mm je Platte. Ob Tor und Türen danach weiter frei laufen, prüfen wir mit Ihnen vor dem Angebot.
Wann eine Beschichtung trotzdem passt
Wer eine fugenlose Fläche will oder gar keinen Aufbau verträgt, weil das Tor schon jetzt knapp über dem Boden läuft, ist mit einer Beschichtung besser bedient. Sie ist auch dann die Wahl, wenn der Beton sichtbar bleiben soll und nur versiegelt wird. In allen anderen Fällen, bei Rissen, alten Fliesen, Zeitdruck oder einer gemieteten Garage, spricht das Meiste für die lose verlegte Platte.
Welches System für die Garage
- WerkFloor Klick, PVC-Klickfliese mit verdeckter Verbindung in 8, 10 oder 15 mm, Schwarz, Grau oder Dunkelgrau. Für die Pkw-Garage die erste Wahl, auf Wunsch thermisch verschweißt und damit flüssigkeitsdicht.
- WerkFloor Puzzle, sichtbar verzahnt, in 7, 10 oder 12,5 mm und denselben drei Farben. Für alle, die das Puzzle-Bild mögen oder den Boden bei hoher Beanspruchung verkleben wollen.
- WerkFloor Design Puzzle, 6 mm mit glasfaserverstärktem Rücken in Carbon, Grau, Dunkelgrau oder Platin. Für die Garage, die zugleich Werkstatt, Hobbyraum oder Ausstellungsraum ist.
Farben lassen sich mischen. Das Schachbrett aus Schwarz und Grau ist der Klassiker, Fahrspuren oder ein Rand in der zweiten Farbe gehen genauso. Welche Stärke zu Ihrem Fahrzeug passt, steht in den Fragen auf der Seite Garagenboden.
Verlegung in fünf Schritten
- Ausräumen und fegen. Lose Teile und grober Schmutz kommen weg. Alte Ölflecken müssen nicht heraus, die Platten haften nicht am Boden.
- Schadstellen ausbessern. Löcher und Ausbrüche werden punktuell verfüllt, Risse bleiben, wie sie sind.
- Muster legen. Mit den Musterplatten Farbe, Verlauf und den Anschnitt an Tor und Wand festlegen.
- Verlegen. Von einer Wand aus Reihe für Reihe einklicken, Randplatten zuschneiden. Die Verlegeanleitung liegt auf der Seite WerkFloor Klick zum Herunterladen.
- Einräumen. Keine Trocknungszeit, die Fläche ist sofort wieder nutzbar.
Wie eine Verlegung auf altem Boden im Betrieb abläuft, zeigt die Sanierungsseite am Beispiel eines Autohauses.
Häufige Fragen
Kann ich Klickfliesen auf eine alte, abblätternde Beschichtung legen?
Ja. Lose Teile werden abgekratzt und weggefegt, fest haftende Reste bleiben. Die Platten liegen lose darauf und brauchen keinen tragfähigen Anstrich darunter, nur eine ebene, gefegte Fläche. Größere Löcher werden punktuell verfüllt.
Was ist mit Feuchtigkeit von unten oder Schnee vom Auto?
Die Platten sind aus PVC und nehmen kein Wasser auf. Schmelzwasser und Regen von den Reifen bleiben auf der Oberfläche und trocknen ab oder werden aufgewischt, die Rutschhemmung R11 hält die Fläche dabei griffig. Wer keine Feuchtigkeit unter die Platten lassen will, lässt WerkFloor Klick thermisch verschweißen, dann ist die Fläche flüssigkeitsdicht.
Lässt sich der Boden später wieder entfernen?
Vollständig. Die Platten liegen ohne Kleber, sie werden aufgenommen, gestapelt und in der nächsten Garage wieder verlegt oder verkauft. Auf dem Beton bleibt nichts zurück, anders als bei einer Beschichtung, die abgeschliffen werden müsste.
Wie unterscheiden sich Klick- und Puzzle-Platten in der Garage?
WerkFloor Klick verbindet verdeckt, die Fläche wirkt geschlossen und lässt sich verschweißen. WerkFloor Puzzle greift sichtbar ineinander, ist in 7, 10 und 12,5 mm erhältlich und kann bei hoher Beanspruchung verklebt werden. Material, Farben, Chemikalienbeständigkeit und Rutschhemmung sind gleich. Die Tabelle auf der Seite Garagenboden stellt beide gegenüber.
Erst das Muster, dann die Garage
Eine Originalplatte als Muster kostet 15 Euro, den Betrag rechnen wir bei der Bestellung an. Für ein Angebot brauchen wir die Maße der Garage, den Untergrund und ein Foto.